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OZ Chef-Letter - 30 Jahre Deutsche Einheit

Liebe Leserinnen, liebe Leser, als vor 30 Jahren die Deutsche Einheit besiegelt wurde, war ich 14 – s
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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
als vor 30 Jahren die Deutsche Einheit besiegelt wurde, war ich 14 – so alt wie meine Tochter heute ist. Für mich, der mit Pioniernachmittagen, Kinder- und Jugendspartakiaden und Brötchen für fünf Pfennige aufgewachsen war, begann wie für eigentlich alle Bürger der DDR ein neues Leben in einem ungewohnten Staat.
Was wir Ostdeutschen seitdem erduldet, geleistet und geschafft haben, ist in der Geschichte einmalig. Trotz Massenarbeitslosigkeit – auch mein Vater verlor seinen Job beim VEB Erdöl-Erdgas Grimmen – trotz der Abwanderung vieler Jugendlicher Richtung Westen, trotz noch heute oft geringer Löhne, trotz vieler Probleme und Zwänge haben wir es geschafft, dass unser Dasein für die meisten ein sehr lebenswertes geworden ist. „Wir haben zusammen viel erreicht“, meint auch Bundeskanzlerin Angela Merkel im einzigen Interview, das sie zur Deutschen Einheit gab und das Sie hier in diesem Newsletter finden. Ihre ostdeutsche Herkunft habe sie geprägt.
Für mich kann ich das ebenfalls sagen. Ich war glücklich als Kind in der DDR – bin aber heute trotzdem sehr dankbar für die Wiedervereinigung, für die Freiheit, die Möglichkeiten und die Demokratie, die damit einher gingen. Und ich bin froh, dass für meine Tochter Begriffe wie Ost und West überhaupt keine Rolle mehr spielen. Ihre Generation, die Jugendlichen, – so schreibt es unser Chefredakteur Andreas Ebel sehr treffend in seinem Leitartikel – wird die Einheit vollenden.
Und was verbinden Sie mit der Wiedervereinigung, liebe Leser? Schreiben Sie uns gern an newsletter@ostsee-zeitung.de

Herzliche Grüße,
Stellvertretender Chefredakteur

Die wichtigsten Nachrichten in Kürze

30 Jahre deutsche Einheit: Unsere Kinder und Enkel werden sie vollenden
Schwesig zum 3. Oktober: „Die Einheit ist da, gleiche Lebensverhältnisse noch nicht“
30 Jahre deutsche Wiedervereinigung: So denken 30 Menschen aus MV darüber
Kanzlerin Merkel: “Finde es schön, dass eine Ostdeutsche Kanzlerin werden konnte"
Starker Anstieg der Corona-Zahlen in MV: 43 Neuinfektionen innerhalb eines Tages
Wegen Umweltschäden: So viel müssten unsere Lebensmittel wirklich kosten
Bußgeld für falsche Namen in Gästelisten: MV will Beschluss erst Ende Oktober fassen
Schülerinnen und Schüler lesen OZ+ kostenlos
Was im Bundestag oder direkt vor der Haustür passiert, erfahren Schülerinnen und Schüler in Mecklenburg Vorpommern seit dem 24.08.2020 von ihren lokalen Tageszeitungen. In dem Online-Zeitungsprojekt – eine Kooperation mit dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur - können Jugendliche bis zum Jahresende die digitalen Inhalte ihrer Tageszeitung kostenlosen lesen. Was die Schülerinnen und Schüler bei uns lesen, erfahren Sie hier: www.ostsee-zeitung.de/digitale-schule
Wir sind die OZ

David Willer (Foto: privat)
David Willer (Foto: privat)
Mein Name ist David Willer (27). Seit Oktober 2019 arbeite ich bei der OZ im Team Mediasolutions als Werkstudent. Vor 6 Jahren bin ich aus Geesthacht in Schleswig-Holstein nach Rostock gezogen und bin froh, hier zu sein. Rostock ist die perfekte Stadt zum Studieren und Leben.
In der Hansestadt habe ich meinen Bachelor in Wirtschaftswissenschaften gemacht, aktuell studiere ich Dienstleistungsmanagement auf Master und möchte damit im Februar 2021 fertig sein. Grundsätzlich bin ich sehr interessiert an digitalen Themen und Trends.
Die Arbeit bei der OZ ist für mich die perfekte Ergänzung zum Studium: Ich habe Praxiserfahrungen und -anwendungen, bin nah am Kunden, stehe täglich vor neuen Herausforderungen und Aufgaben – und immer ist Kreativität gefordert.
Ich habe viele operative Aufgaben wie das Buchen und Reporten von Kampagnen und digitalen Beilagen. Kreativ bin ich zum Beispiel beim Erstellen von Multimedia-Seite. Ich helfe unseren Kunden bei der Auswahl von digitalen Produkten (Social Media, Display…) und berate sie zu Reichweiten und Preisen.
Ich finde es enorm spannend, wie sich die OZ für eine erfolgreiche Zukunft vorbereitet und weiterentwickelt.
Aus Rostock und Umgebung

Landesregierung zu MV Werften: 193 Millionen vom Bund sollen schnell fließen
Sieben Einbrüche in Rostock und Bad Doberan: Polizei schnappt den Täter
Corona-Fall in Rostock: Psychiatrische Pflegeeinrichtung geschlossen
In Kröpelin können Obstsorten bestimmt werden
Aus Wismar und Nordwestmecklenburg

Wismarer Meilensteine in 30 Jahren: das Hat sich seit der deutschen Einheit getan
Pflegeexperte aus Wismar wirbt für dreimonatig Ausbildung: „Das ist ein toller Beruf“
Freibad in Grevesmühlen ist um eine Attraktion reicher
Superwahljahr 2021: Bündnis 90/Die Grünen in WM beraten über die Kandidaten
Aus Vorpommern-Rügen

Historiker wünscht sich geschichtspolitische Wende in der Bewertung von Prora
„3. Oktober – Deutschland singt“: Kirchenchor lädt vor Gotteshaus in Baabe auf Rügen ein
Wendefeier auf Rügen: Soljanka, Blechkuchen und Ostrock
30 Jahre Wiedervereinigung: Festredner in Parow prägte ein Detail der Einheit
Kurioser Besuch im Kursana Pflegedomizil in Grimmen: Gans Berta heitert Senioren auf
Diskussion um Lange Straße in Ribnitz: Das sagen die OZ-Leser
Aus Vorpommern-Greifswald

Extremismusverdacht in Vorpommern: Beschuldigte schweigen zu Vorwurf
Beate Schlupp erneut als Direktkandidatin der CDU in Pasewalk nominiert
Würden Greifswalder die „wahren Kosten“ für Lebensmittel zahlen?
Einbruch auf Usedom: Diebe stehlen tausende Euro in Zinnowitz 
Heringsdorf: Lufthansa fliegt zwei Wochen länger auf die Insel Usedom
Leser fragen - OZ antwortet

Schicken Sie uns eine E-Mail mit dem Betreff „Chef-Letter“ an newsletter@ostsee-zeitung.de. Wir freuen uns auf Ihre Zuschriften, ebenso wie über Lob oder Kritik.
Tipp des Tages

Basteln mit Kindern im Herbst: Das lässt sich aus bunten Blättern machen
Leserfoto des Tages

Ostsee(h)nsucht (Foto: Michael Amstein)
Ostsee(h)nsucht (Foto: Michael Amstein)
Diese Sehnsucht hört nie auf…. - auf der Mole stehen und auf‘s Meer blicken und schon fangen die Träume an….
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