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OZ Chef-Letter - Alter Bekannter kehrt zurück

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Liebe Leserinnen und Leser,
es gibt Gelehrte, die sind der Meinung, Geschichte entwickle sich nicht linear, sondern wie ein Zyklus – an einem bestimmten Punkt beginnt sich alles zu wiederholen. Dieses Phänomen lässt sich gerade in Mecklenburg-Vorpommern beobachten.
Hier steht nämlich ein alter Bekannter vor seiner Rückkehr auf die politische und wirtschaftliche Bühne. Der russische Unternehmer Vitaly Yusufov und seine Firma Nordic Yards haben Interesse an den Werften in Rostock und Stralsund angemeldet. Richtig, das ist der gleiche Mann, der diese Standorte vor einigen Jahren an die MV Werften verkauft hatte. Dort will Nordic Yards künftig Umwandler-Plattformen für Offshore-Windparks bauen, so wie die Firma es schon vor Jahren probiert hat. Der Erfolg war damals eher durchwachsen. Kann das Projekt dennoch gelingen? Darüber hat mein Kollege, OZ-Chefredakteur Andreas Ebel, mit Nordic Yards-Geschäftsführerin Olga Scholtz gesprochen.
Bewegung gibt es auch bei der MV Werft in Wismar. Dort verlässt das Kreuzfahrtschiff “Superstar Libra” demnächst die Hansestadt. Das ursprünglich für die Werftarbeiter angeschaffte Wohnschiff wird nicht mehr benötigt. Hintergründe haben meine Kolleginnen Kerstin Schröder und Nicole Hollatz hier zusammengefasst.
Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende
Ihr Alexander Müller
stellvertrender Chefredakteur

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Alexandra Wichmann-Mapert hat einen grünen Daumen und ein Herz für Bienen und Vögel in ihrem Garten. Danach hat sie auch viele Pflanzen und Bäume ausgewählt und sie zu einer blühenden Oase in Nordwestmecklenburg arrangiert.
Gesicht des Tages: Alexandra Wichmann-Mapert (Foto: Haike Werfel)
Gesicht des Tages: Alexandra Wichmann-Mapert (Foto: Haike Werfel)
Karow. Seit 2015 wohnen Alexandra Wichmann-Mapert und ihr Mann in Karow, Gemeinde Dorf Mecklenburg. Ein Jahr später legten die Eheleute ihren Garten an – naturnah und tierfreundlich. „Wir haben viele Blumen, Büsche und Bäume, die bienen-, insekten- und vogelfreundlich sind“, sagt die 49-Jährige. In Neuruppin, aus dem sie wegen des Außendienstjobs ihres Mannes nach Mecklenburg zogen, betrieb sie einen Bauernhof. „Das war Arbeit, unser Garten ist jetzt mein Hobby.“
Sie präsentiert ihn gerne Besuchern. Auch in diesem Jahr beteiligte sie sich an den beiden Aktionen der „Offenen Gärten“. Im gleichnamigen Verein ist sie Mitglied. Sie nahm keinen Eintritt, sondern bat ihre Gäste um eine Spende für die Bienen-Arbeitsgemeinschaft an der Grundschule in Lübow. 325 Euro kamen zusammen. „Ich möchte die Kinder, die sich für die Umwelt engagieren, unterstützen“, sagt die gelernte Erzieherin, die seit Kurzem in der Bibliothek in Dorf Mecklenburg arbeitet.
Vor Jahren spendete sie der Grundschule bereits 500 Krokuszwiebeln. Die Kinder steckten sie unter anderem auf ihrem Schulhof in die Erde und in die Rasenfläche vor dem „Frischemarkt“ im Dorf. Der Pollen der Frühblüher ist Eiweißnahrung für die Bienenbrut. Die Schulbienen-AG will Alexandra Wichmann-Mapert auch mit Pflanzen beliefern. „Wenn ich sie teile, weil sie sich vermehrt haben, ist es doch schade, sie wegzuwerfen.“ Auch ein studentisches Gartenprojekt hat sie auf diese Weise schon unterstützt.
Von Haike Werfel
Leserfoto des Tages

Herbstleuchten (Foto: Elke Lembke)
Herbstleuchten (Foto: Elke Lembke)
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