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OZ Chef-Letter - Corona-Generation darf nicht abgehängt werden

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Guten Abend liebe Leserinnen und Leser,
die Bildungsministerin Simone Oldenburg (Linke) war auf Reisen. Sie besuchte Kindertagesstätten und Schulen im Land, und sie nahm sich Zeit für eine Elternsprechstunde. Nur vor Ort und im Austausch mit Schülern, Lehrern und Eltern kann sich die Schweriner Politik ein realistisches Bild von den Folgen der teilweise drastischen Corona-Maßnahmen für den Nachwuchs machen.
Die Pandemie hat vor allem die Kinder und Jugendlichen in MV hart getroffen. Monatelanger Distanzunterricht, vom Gesundheitsamt verordnete Quarantäne, Spielplatz- und Kontaktverbot, Maske tragen beim Erlernen des ABC. Die Liste ließe sich fortsetzen. Und das Erlebte bzw. Nichterlebte wirkt besonders in der jungen Generation nach.
Schon vor Corona gab es an Schulen und Kitas im Land zahlreiche Probleme, Lehrer- und Erziehermangel, zu große Klassen und Kita-Gruppen. Corona hat da wie ein Brennglas gewirkt und Schülern, Lehrern und Eltern die Defizite drastisch vor Augen geführt. Nun muss das Bildungsministerium in Zusammenarbeit mit anderen Ministerien die richtigen Schlüsse ziehen und Maßnahmen ergreifen, damit die Corona-Generation in der Zukunft nicht abgehängt wird.
Bleiben Sie hoffnungsvoll!
Simone Hamann

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Gesicht des Tages

Gesicht des Tages: Finja Schulze-Gerlach(Foto: Anne Ziebarth)
Gesicht des Tages: Finja Schulze-Gerlach(Foto: Anne Ziebarth)
Die OZ stellt in der Rubrik „Gesicht des Tages“ Menschen von der Insel Rügen vor. Heute: Finja Schulze-Gerlach, die sich über das Klavierspiel ihres Vaters „Muck“ freut, und selbst gerne Fanfare spielt.
Finja Schulze-Gerlach lebt in Dreschvitz – nicht immer einfach für die vielseitig interessierte 15-Jährige. „Man ist schon auf die Fahrbereitschaft seiner Eltern angewiesen“, erzählt sie. „Busse fahren nur selten.“ Ihre Eltern, bzw. ihr Vater ist übrigens ein echter Rügener Promi: Hartmut Schulze-Gerlach, den meisten nur unter dem Namen Muck bekannt, ist Entertainer, Sänger und Moderator zugleich. Wie ist das, so einen bekannten Vater zu haben. „Manchmal fragen die Leute schon, ob ich ihnen ein Autogramm besorgen kann oder sagen es gebe einen Sänger, der hätte genau den gleichen Nachnamen wie ich“, erzählt sie. „Zuhause spielt er häufig Klavier. Das mag ich sehr.“
In ihrer Freizeit ist Finja auch auf musikalischen Pfaden unterwegs, wenn auch ganz anders. „Ich spiele seit gut zwei Jahren bei den Ostsee-Fanfaren in Sellin“, sagt sie. „Die Fanfare kann man sich ein bisschen vorstellen, wie eine Trompete ohne Ventile. Die unterschiedlichen Töne werden durch die Atmung erzeugt.“ Wenn Finja nicht gerade Fanfare spielt, triebt sie Sport. Im Badminton entwickelte sie sich so gut, dass sie in Kürze zum Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ nach Berlin reist.
Von Anne Ziebarth
Leserfoto des Tages

(Foto: Hubertus Doberschütz)
(Foto: Hubertus Doberschütz)
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