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OZ Chef-Letter - Corona-Sonderweg für Rostock?

Liebe Leserinnen, liebe Leser, der neue Biontech-Impfstoff wird in Deutschland zugelassen, auch in MV
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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
der neue Biontech-Impfstoff wird in Deutschland zugelassen, auch in MV sollen nun am 27. Dezember die Impfungen beginnen. Gleichzeitig sorgt eine in England entdeckte, hochansteckende Mutation des Corona-Virus für neue Ängste. Es gibt keine Pause an der “Corona-Front“. Drei Tage vor Weihnachten scheint sich der Takt der Nachrichten eher noch zu beschleunigen.
Regional sorgt ein Vorstoß aus Rostock für besonderes Aufsehen. Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen schlägt einen Corona-Sonderweg für die größte Stadt des Landes vor: Wegen der sehr geringen Infektionslage in Rostock plädiert er dafür, Restaurants, Schulen, Geschäfte und Sportstätten in der Stadt unter hohen Hygiene-Auflagen wieder zu öffnen. Dafür solle es aber strenge Kontaktverbote im Privaten geben.
Madsens Argument: Dort wo, wie in Rostock, Infektionsketten noch nachzuvollziehen sind, müsse es eine Perspektive für die Menschen geben.
Wie sehen Sie die Pläne, liebe Leser? Sind Öffnungen sinnvoll, wenn sie an niedrige Infektionszahlen in einer Region gekoppelt sind - weil die Aussicht auf "Belohnung” Menschen motiviert, die Vorschriften noch strikter zu befolgen? Oder halten Sie Lockerung aktuell - egal wo - für unverantwortlich?
Schreiben Sie mir gern an newsletter@ostsee-zeitung.de

Herzlichst,
Geschäftsführender Redakteur

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Wismarer FSJlerin arbeitet in ihrem früheren Kindergarten
Manchmal verläuft das Leben ja in Schleifen. Aber an seinen alten Kindergartenplatz zurückzukehren, ist schon sehr selten. Vanessa Hoffmann erlebt derzeit genau das – und ist sehr glücklich darüber.
Die 16-jährige Vanessa Hoffmann kehrt an ihren alten Kindergartenplatz zurück und ist sehr glücklich darüber. Früher hat sie ihre Kindergartenzeit in der Kita in Wendorf verbracht, jetzt ist sie Teilnehmerin an einem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ). Seit Anfang September absolviert die abgeschlossene Realschülerin dort ihren Freiwilligendienst und möchte sich so auf ihre zukünftige Ausbildung vorbereiten.
„Ich habe mich für ein FSJ im Kindergarten entschieden, um meinen Berufswunsch zu festigen, da ich mir noch nicht wirklich sicher war, ob Erzieherin das Richtige für mich ist“, erzählt die Wismarerin.
Dass dies in ihrer alten Kindertagesstätte stattfindet, war eher Zufall. Die integrative Einrichtung gehört zur Perspektive Wismar gGmbH. Der Träger arbeitet jedes Jahr mit FSJ’lern. Das Team ist entsprechend eingespielt. Davon profitiert auch Vanessa: „An der Kita gefällt mir, dass die Erzieherinnen dort sehr nett und aufgeschlossen sind. Außerdem gibt es eine Vielfalt an Spielmöglichkeiten für die Kinder, sowohl draußen als auch drinnen.“
Gutes Taschengeld
Die FSJlerin erhält ein monatliches Taschengeld von 440 Euro, alle Sozialversicherungen sowie den gesetzlichen Urlaubsanspruch – ein guter Rahmen, um die ersten Arbeitserfahrungen zu sammeln. Das FSJ ist ein Erfolgsmodell für alle Seiten. Für Vanessa steht jetzt schon fest, dass sie nach ihrem freiwilligen Jahr eine Ausbildung als Erzieherin beginnen möchte. Vielleicht klappt dies ja sogar in der Kindertagesstätte, wo sie selbst als Kind war.
Die DRK Soziale Freiwilligendienste M-V gGmbH hat in ganz MV mehr als 150 Einsatzstellen. Im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) werden jährlich bis zu 230 Teilnehmer/innen betreut. Ein Freiwilligendienst ist möglich im Krankenhaus, im Kindergarten, in der Pflege, im Fahrdienst, in der Blutspende sowie in der Sachbearbeitung sozialer Einrichtungen. Bewerbungen sind schriftlich und online möglich. Es gibt noch freie Plätze im ganzen Bundesland.
• www.drk-freiwillig-mv.de / 0385-59 37 820, Wismarsche Straße 298, 19055 Schwerin, Facebook: fsjmv
Von OZ
Leserfoto des Tages

Morgenrot über der Selliner Seebrücke (Foto: A. Hanusik)
Morgenrot über der Selliner Seebrücke (Foto: A. Hanusik)
Morgenrot am 4. Adventssamstag über der pink beleuchteten Seebrücke Sellin auf Rügen.
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