OZ Chef-Letter

Von OZ-Redaktion

OZ Chef-Letter - Das grausame Martyrium einer Stralsunderin

#416・
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Liebe Leserinnen und Leser,
als Journalisten haben wir es oft beruflich mit Unglücken, Schicksalsschlägen und manchmal auch Katastrophen zu tun. Man entwickelt da zugegeben eine gewisse professionelle Distanz. Doch es gibt Texte, die gehen so sehr unter die Haut, dass auch wir schlucken und innehalten müssen.
So erging es mir bei der Geschichte über die Stralsunderin Beate Runge. Sie wurde als Kind von ihren Eltern einfach zurückgelassen, als diese aus der DDR in den Westen flüchteten. Als wäre das nicht schon genug, musste die Frau daraufhin 15 Jahre ihrer Kindheit unter – nach ihren Schilderungen – schrecklichen Umständen in der Psychiatrie des Krankenhauses West in Stralsund leben.
Mein Kollege Kai Lachmann hat sich mir ihr getroffen und ihre unfassbare Geschichte aufgeschrieben. Darin geht es auch um ein Telefongespräch, das Beate Runge Jahrzehnte nach dem Verrat mit ihrer Mutter führte.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend
Ihr Alexander Müller
Stellvertretender Chefredakteur

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Gesicht des Tages

Rüganerin über ihre Heimat: „Liebe zur Insel wird immer Bestand haben“
Die Ostsee-Zeitung stellt in der Rubrik „Gesicht des Tages“ Menschen aus der Region und von der Insel Rügen vor. Heute: Antje Peplow, die in Gingst aufwuchs, einmal Köchin lernte und heute beim Baumwipfelpfad arbeitet.
Gesicht des Tages: Antje Peplow (Foto: Christa Driest)
Gesicht des Tages: Antje Peplow (Foto: Christa Driest)
Bergen. Antje Peplow arbeitet seit fünf Jahren in der Information und dem Shop beim Baumwipfelpfad in Prora. Wie schön der Ausblick von ganz oben ist, lässt sie sich von begeisterten Besuchern erzählen. „Ich wollte, ich könnte öfter hoch, aber in meinem sehr engagierten Beruf bleibt dafür wenig Zeit“, meint die gebürtige Rüganerin. Sie wuchs in Gingst auf, erlernte nach der Schulzeit im FDGB-Ferienheim Binz den Beruf der Köchin und hängte Weiterbildungen zur Küchenmeisterin und Berufspädagogin an. Über 20 Jahre lang arbeitete die heute 49-Jährige im Rügenpark Gingst.
Als das Naturerbe Zentrum Rügen im Jahre 2016 eine Neuorientierung anbot, ergriff sie diese Chance, war dort anfangs in der Küche tätig und wechselte dann in die Information. In der Freizeit kümmert sich Antje Peplow, die in Bergen lebt, um ihre pflegebedürftige Mutter und liest gern. Ihrer Heimat fühlt sie sich sehr verbunden. „Mich kriegt man nicht weg hier – die Liebe zur Insel wird immer Bestand haben.“
Von Christa Driest
Leserfoto des Tages

Auszeit am Strand (Foto: Juliane Sprenger)
Auszeit am Strand (Foto: Juliane Sprenger)
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