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OZ Chef-Letter - Desaster ist komplett

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Liebe Leserinnen und Leser,
Rostocks OB Claus Ruhe Madsen hat aus der Bundesgartenschau endgültig den Stecker gezogen. Keine Verschiebung, keine Light-Version - alles ist vorbei. So ein Desaster hat es in der Geschichte der Bundesgartenschau noch nicht gegeben. Droht uns nun eine Vertragsstrafe? Dieser Frage ist meine Kollegin Claudia Labude-Gericke nachgegangen.
In einem Statement der Stadt Rostock und der Landesregierung heißt es nüchtern: „Genehmigung und Umsetzung der Vorhaben können aufgrund veränderter Rahmenbedingungen durch Corona und den Krieg in der Ukraine nicht rechtzeitig realisiert werden und wären zudem mit erheblichen Kostensteigerungen verbunden.“
Große Projekte wie die Brücke über die Warnow sollen zwar trotzdem weiter verfolgt werden. Aber ob das ohne den Glamour-Faktor einer Großveranstaltung wie der Buga klappt? Da wäre ich erstmal vorsichtig.
Einige werden jetzt ausrufen: Gott sei Dank, das Geld können wir woanders gut gebrauchen! Ich für meinen Teil halte es mit jenen, die sich auf das Event gefreut hatten. Auch glaube ich, dass sich Rostock insbesondere im Stadthafen dringend weiterentwickeln muss. Die Buga hätte da sicher einen großen Schub gegeben.
Wer trägt Schuld an der Misere? Nicht wenige sagen OB Claus Ruhe Madsen, wie eine OZ-Umfrage ergeben hat. Doch viele Rostocker halten weiter zu ihm, wie wir in der Redaktion durch häufige Anrufe erleben.
Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende
Ihr Alexander Müller
stellvertretender Chefredakteur

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Gesicht des Tages

Gesicht des Tages: Hartmut Stahlberg (Foto: Wiebke Pley)
Gesicht des Tages: Hartmut Stahlberg (Foto: Wiebke Pley)
Der 83-Jährige Hartmut Stahlberg zog nach der Wiedervereinigung aus Schwerin „ins schöne Greifswald“. Viele Jahre arbeitete er als Lehrer an einer Sonderschule und für das Kultusministerium in Schwerin. „Es war schon eine gute Zeit mit vielen guten Erfahrungen“, sagt Hartmut Stahlberg, der mittlerweile seinen wohlverdienten Ruhestand genießt. „Der Umstieg von Arbeit auf Rente war sehr groß für mich. Man muss sich neue Ziele setzen.“ Seinen eigenen Ratschlag hat er auch in die Tat umgesetzt. Mit seiner Frau kaufte er eine alte Ruine in Neu Jagenow, die er nach und nach restauriert. Im Lockdown hatte er genug Zeit, den Garten auf Vordermann zu bringen. Auch die Leidenschaft für das Malen hat ihn gepackt. Er versucht, sich darin stets zu verbessern. Greifswald gefällt ihm aufgrund seiner Kunstausstellungen, Museen und Buchhandlungen besonders gut.
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Klatschmohn am Wegesrand (Foto: Gesine Kedzierski)
Klatschmohn am Wegesrand (Foto: Gesine Kedzierski)
OZ-Eisdielentest 2022

Wo ist der beste Eisladen in MV?
Gesine Kedzierski schrieb zu Ihrem Foto: “Auf dem Weg zum Einkaufen fiel mir dieser schöne kräftig rote Mohn auf. Es wäre eine Sünde, nicht vom Fahrrad abzusteigen und dieses prächtige rot-weiße Farbenspiel zu fotografieren.”
Haben Sie auch ein tolles Foto aus MV?
Dann laden Sie es gerne hier hoch. Wir freuen uns auf Ihre Zusendungen.
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