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OZ Chef-Letter - Düstere Aussichten für Ungeimpfte?

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Guten Abend liebe Leserinnen und Leser,
heute ist die bundesweite Impfwoche gestartet und auch in MV gibt es bei diesem Thema noch deutlich Luft nach oben. Aktuell liegen wir bei knapp über 60 %, was viel zu niedrig ist, wenn wir alle sicher und ohne Einschränkungen durch den Herbst kommen wollen. Geraten wird mittlerweile zu mindestens 80 %.
Deswegen mehren sich die Experten-Stimmen, in Mecklenburg-Vorpommern bereits jetzt die 2-G-Regel anzuwenden. Mein Kollege Andreas Meyer hat für Sie zusammengefasst, wieso die Experten dringender denn je zu einer Impfung raten. Besonders eindrücklich bringt es für mich Nils-Olaf Hübner von der Uniklinik Greifswald auf den Punkt: „Jeder von uns wird sich in den kommenden Monaten immunisieren. Doch dafür gibt es zwei Wege: Den kontrollierten Weg über eine Impfung oder den unkontrollierten über eine Ansteckung. Wenn ich geimpft bin, kann ich auch im Herbst und Winter soziales Leben haben. Wenn ich nicht geimpft bin und Pech habe, lande ich auf der Intensivstation oder bekomme Long-Covid.“
Wie stehen Sie zu dem Thema? Sollte mit der 2-G-Regel der Druck auf Impf-Unwillige in Anbetracht der neuen Zahlen und des anstehenden Herbstes erhöht werden? Machen Sie mit bei unserer Umfrage!
Ich wünsche Ihnen einen entspannten Abend und natürlich Gesundheit.
Herzlichst,
Ihre Carla Quick

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Gesicht des Tages

Stellshagen: Horst Teihlmann macht seit 20 Jahren Urlaub im Gutshaus
„Man kann alles, man muss nichts.“ Warum Horst Teihlmann und seine Frau seit 20 Jahren in Stellshagen Erholung finden.
(Foto: A. v. Bernstorff)
(Foto: A. v. Bernstorff)
Seit 20 Jahren zieht es Horst Teihlmann aus Langenhagen (Niedersachsen) mindestens einmal im Jahr zur Erholung nach Stellshagen. Im Spätsommer urlaubt er mit seiner Frau für ein bis zwei Wochen im Gutshaus im Landkreis Nordwestmecklenburg. „Dies ist ein besonderer Ort“, schwärmt er. Hier stimmt für ihn als naturverbundenen Menschen alles: die Natur, die Anlage, die Miturlauber, die Ökologie, die Spiritualität.
Ein lieb gewonnenes Ritual wie Ostern oder Weihnachten
„Man kann alles, muss aber nichts“, sagt er in Bezug auf die vielfältigen Angebote wie Massagen, Yoga oder Meditation. Ein Programmpunkt ist für das Paar allerdings nicht wegzudenken: Der Besuch bei Familie Schimmel im Leonorenwald, wo das Paar seinen Honig kauft. „Ein lieb gewonnenes Ritual wie Weihnachten oder Ostern“, nennt er diesen Ausflug in den Klützer Winkel.
„Ich hoffe, dass hier alles so ruhig bleibt und nicht alles bebaut wird.“ Das Paar hat Sorge, dass „der Tourismus sich wie eine Krake überall hereinfressen“ könne. Solange dies nicht passiert, werden sie wiederkommen.
Von Annabelle von Bernstorff
Leserfoto des Tages

Von Matt bis Glänzend (Foto: Corinna Schaak)
Von Matt bis Glänzend (Foto: Corinna Schaak)
Einen goldenen Moment konnte ich am Strand in Dranske erleben. Von Matt bis Glänzend schickte die Sonne ihre goldenen Strahlen über die Ostsee und den Himmel.
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