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OZ Chef-Letter - Ein Walross auf Rügen

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Liebe Leserinnen und liebe Leser,
das ist eine tierische Sensation: Erstmals hat sich ein Walross an einen Strand von Mecklenburg-Vorpommern verirrt. Im Rügener Norden machte das prächtige Tier Pause, offenbar um sich von Reisestrapazen im Meer zu erholen.
Bislang gibt es keine Aufzeichnungen über einen solchen Besuch an unserer Küste. Dementsprechend begeistert waren die Menschen, die den großen Meeressäuger live zu Gesicht bekamen. Vielen gelang das nicht, denn zum Schutz des Tieres wurde der Strand in Nonnevitz nahe Kap Arkona großflächig abgesperrt. Die OZ hat allerdings ein Video mit spektakulären Bildern, mit dem Sie das Walross - ganz ohne es zu stören- , sehen können.
Die Stippvisite des über zwei Meter großen Exemplars hat allerdings einen ernsten Hintergrund. Vermutlich verlieren die stolzen Tiere aufgrund des Klimawandels Lebensraum im hohen Norden und sind auf der Suche nach neuen Revieren, haben uns die Wissenschaftler vom Deutschen Meeresmuseum in Stralsund erzählt. Wohin sich das Tier jetzt begeben hat, ist unklar. Vielleicht schaut es am Wochenende ja nochmal an einem unserer Strände vorbei.
Ich wünsche ihm eine gute Reise zurück in nördlichere Gefilde - und Ihnen ein schönes Wochenende!
Herzlichst
Ihr
Alexander Loew
Leitender Redakteur

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Gesicht des Tages

Gesicht des Tages: Wolfgang Kummerow (Foto: Barbara Waretzi)
Gesicht des Tages: Wolfgang Kummerow (Foto: Barbara Waretzi)
Wolfgang Kummerow wollte für seine Rente zurück in die Heimat. Der 67-Jährige ist dafür vor einem Jahr nach Stralsund gezogen. Seitdem arbeitet er als Nebenjob bei einem Sicherheitsdienst und sieht unter anderem im Rathaus und im Zoo nach dem Rechten.
Wolfgang Kummerow ist erst vor einem Jahr an den Sund gezogen. Seitdem arbeitet er als Nebenjob zur wohlverdienten Rente bei einem Stralsunder Sicherheitsdienst. So sitzt er des Öfteren hinter dem Empfangstresen des Rathauses. „Manchmal arbeite ich nachts auch im Zoo und sehe dort nach dem Rechten“, beschreibt der 67-Jährige seinen Alltag.
Ursprünglich komme er aus Rostock, musste jedoch aufgrund der Arbeitsmarkt-Situation nach der Wende 30 Jahre lang in den Westen. „Für meine Rente wollte ich zurück in die Heimat“, begründet der ehemalige Maschineneinrichter und Programmierer seinen Umzug. In Rostock habe er jedoch kein geeignetes Heim für sich und seine Frau gefunden.
Die zweite Wahl fiel auf Stralsund. „Ich lebe in einem Mietshaus bei Zarrendorf“, berichtet Wolfgang Kummerow. Damit sei er vollkommen zufrieden. „Die Entscheidung hierherzuziehen bereue ich überhaupt nicht. Ich lebe sehr gerne hier, sonst wäre ich schon längst wieder gegangen.“
Barbara Waretzi
Leserfoto des Tages

Schöner Schattenplatz an der Seebrücke (Foto: Helmut Kuzina)
Schöner Schattenplatz an der Seebrücke (Foto: Helmut Kuzina)
Am Rand des Küstenwaldes genießen Einwohner und Touristen im Schatten der uralten Eichen die Aussicht auf die Seebrücke in Bad Wendorf, die durch ihre Länge von 350 m nahezu an die Fahrrinne der Wismarbucht reicht. Bei herrlichem Bilderbuchwetter reicht der Blick bis zur Insel Poel am Horizont.
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