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OZ Chef-Letter - Einfach mal durchatmen

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OZ Chef-Letter
Liebe Leserinnen und liebe Leser,
„Atme ein, atme aus, atme mit dem Mund. Die Experten sind sich einig: Atmen ist gesund.“
So heißt es lakonisch und heiter in einem Lied von Rainald Grebe. Nun ist das mit dem Atmen so eine Sache, wenn man den ganzen Tag lang mit einer Maske im Gesicht herumlaufen muss.
Zehntausende Schüler in Rostock, Vorpommern-Greifswald und Vorpommern-Rügen waren heute wieder dazu gezwungen, weil die Corona-Warnampel in ihrem Landkreis drei Tage hintereinander gelb leuchtete.
Warum das noch nötig ist, können viele nicht mehr nachvollziehen. „Es versteht niemand mehr, dass wir ohne Maske in der Kneipe sitzen dürfen, die Kinder im Unterricht aber nicht“, sagt zum Beispiel Kay Czerwinski, Vorsitzender des Landeselternrats.
Glück für die Schüler: Jetzt sind erst einmal Herbstferien. Danach jedoch sollen sie zunächst weitere 14 Tage mit Mund-Nasen-Schutz in der Schule sitzen. Den Rostocker Lehrer Tilmann Fröhlich lässt das schier verzweifeln. Er beschreibt im Beitrag unseres Reporters Gerald Kleine Wördemann, dass und wie die Kinder unter der Maskenpflicht leiden.
Aber sollte sie tatsächlich abgeschafft werden? Was meinen Sie? Nehmen Sie gern an unserer Umfrage zu dem Thema teil. Bislang gibt es einen deutlichen Trend in dieser Frage…
Unseren Kindern wünsche ich, dass sie sich in den Ferien gut erholen können, ein großes Stück Glück erfahren und Masken mal nur mit den Vorbereitungen auf Halloween Ende Oktober verbinden. Und den Erwachsenen wünsche ich ein erholsames Wochenende – atmen sie ruhig mal durch! Denn die Experten sind sich einig: Atmen ist gesund. 😉
 Herzlich, 
Thomas Pult

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Gesicht des Tages

Conny Gabora kam mit 100 Kisten Wein im Gepäck nach Rügen
In der Rubrik „Gesicht des Tages“ stellen wir täglich Menschen von Rügen und Hiddensee vor. Heute: Conny Gabora, der im Wieker Hafen ein ganz besonderes Kunstcafé betreibt.
(Foto: Christa Driest)
(Foto: Christa Driest)
Altenkirchen. Conny Gabora betreibt seit 2015 im Wieker Hafen ein ganz besonderes Kunstcafé. Der gebürtige Thüringer kam vor 15 Jahren mit 100 Kisten Wein seines heimischen Anbaugebiets „Saale-Unstrut“ im Gepäck nach Rügen, um zu malen. „Ich habe seit meiner Kindheit einen starken Bezug zur Insel, da meine Großeltern die Eisdiele am Strand von Göhren hatten und ich in den Ferien oft dort war“, verrät der 63-Jährige.
Aufgewachsen bei Weimar, studierte er am Bauhaus und machte sich dort nach der Wende als freischaffender Künstler selbstständig. Er gab Malkurse, die ihn nach Italien, Kroatien, Südafrika und vor 15 Jahren wieder nach Rügen führten, wo die Idee einer Galerie mit Café in Wiek entstand. Dort verkauft der ehemalige Meisterschüler von Markus Lüpertz, der zu den bekanntesten deutschen Künstlern der Gegenwart zählt, neben seinen Bildern auch Wein und Tapas. Er lebt in Altenkirchen und genießt gemeinsam mit der Lebensgefährtin die Schönheit der Insel.
Von Christa Driest
Leserfoto des Tages

Herbstblick am Dornbusch (Foto: Jana Hobe)
Herbstblick am Dornbusch (Foto: Jana Hobe)
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