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OZ Chef-Letter - Fischerei in MV vor dem Aus

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Liebe Leserinnen und Leser,
die Ostsee ohne Fischerei ist wie Pommes ohne Mayo - eigentlich undenkbar. Doch die neueste Empfehlung zu den Fangquoten bringt den traditionsreichen Beruf dem Ende ein ganzes Stück näher. Der Internationale Rat für Meeresforschung (ICES) empfiehlt für das kommende Jahr, die Quote für den Dorsch in der westlichen Ostsee um 88 Prozent abzusenken. Das ist nach dem Fangstopp für den Hering die nächste Hiobsbotschaft.
Was genau das bedeutet, erklärt meine Kollegin Martina Rathke in ihrem Artikel. Außerdem hat sie sich mit Fischer Uwe Dunkelmann aus Boltenhagen unterhalten, wie es für ihn weitergeht. Ist es richtig, die Fischer für den Schutz der Ostsee ausbluten zu lassen? Den Kommentar von Martina Rathke zu der Thematik lesen Sie hier.
Eine weitere wichtige Entscheidung am Freitag war die der Ständigen Impfkommission, auch für Schwangere eine Empfehlung zur Corona-Impfung auszusprechen. Für die betroffenen Frauen macht das die Situation aber nicht unbedingt leichter. Sie haben nun plötzlich die Wahl und müssen sich entscheiden. Wir haben eine junge Frau aus Rostock gefragt, wie sie damit umgeht. Außerdem äußern sich Hebammen und Ärzte.
Brauchen Schwangere trotz Stiko-Empfehlung noch ein Beratungsgespräch? Diese und andere Fragen beantworten wir in unserem FAQ speziell für MV.
Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende
Ihr Alexander Müller
stellvertretender Chefredakteur

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In dieser Rubrik stellen wir jeden Tag Menschen aus Stralsund und der Region vor. Heute: Brit Röhnke. Die 49-Jährige ist neue Gemeindepädagogin in der Luther-Auferstehungsgemeinde.
(Foto: OZ)
(Foto: OZ)
Stralsund. Brit Röhnke hat eine Reise hinter sich: Geboren in eine tief christliche Familie zu DDR-Zeiten hat die Stralsunderin während einer Lebenskrise ihren Kinderglauben verloren und schließlich den Weg zurück zu Gott gefunden. Nun hat sich die 49-Jährige zur Gemeindepädagogin ausbilden lassen und übernimmt die Aufgabe fortan in der Stralsunder Luther-Auferstehungsgemeinde, wo sie vorher auch schon das wöchentliche „Café Aufwärts“ gründete.
Die Mutter von zwei eigenen und zwei Pflegekindern sieht sich als „Anstifterin zur Sehnsucht“ und will vorleben, wie sie ihre Beziehung mit Gott pflegt. „Mein Herz brennt auch für die Stadtteilarbeit“, erzählt sie. Sie will „mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die mit Kirche so gar keine Erfahrung haben und Räume für Begegnungen zu schaffen“.
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Ein Gefühl von Sommer (Foto: Corinna Schaak)
Ein Gefühl von Sommer (Foto: Corinna Schaak)
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