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OZ Chef-Letter - Gaststätte erteilt Kindern Hausverbot: Was soll das?

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Guten Abend, liebe Leserinnen und Leser,
hinter uns liegt ein fantastisches Osterfest - zumindest, was das Wetter angeht. Ich hoffe, Sie haben Sonne, Strand und Meer genießen können. Für die Touristiker jedenfalls war es ein Auftakt nach Maß. Volle Strände, gut besuchte Tierparks, lodernde Osterfeuer, gut gelaunte Menschen vielerorts.
Vielen Familien allerdings wird eine Nachricht von der Ostsee, die an diesem langen Wochenende bundesweit für Aufsehen sorgte, noch länger schwer im Magen liegen. Ein Restaurant in Dierhagen hat Kinder unter 12 Jahren von ihrer Gästeliste gestrichen. Hausverbot für die Jüngsten. Begründet wird dieser drastische Schritt von den Inhabern mit schlechten Erfahrungen in der Vergangenheit.
Dabei geht es ja gar nicht um die Kinder, sondern eigentlich um Eltern, die aus Bequemlichkeit, Egoismus, fehlgeleiteter Elternliebe oder was für Gründen auch immer, ihre Sprösslinge grenzenlos gewähren lassen.
Die Aufregung im Ort selbst hält sich erstaunlicherweise in Grenzen. Andere Gastgeber und die Kurverwaltung geben sich schmallippig. Ein Armutszeugnis für die Region.
Mit jedenfalls fehlt jegliches Verständnis für diese Entscheidung. Kinder aussperren, wenn sie Rabatz machen, so einfach geht das nicht. Ich hoffe, dass dieses Beispiel in MV keine Schule macht.
Einen schönen Abend,
Simone Hamann

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Gesicht des Tages

Gesicht des Tages: Sydne-Kim Wilkens (Foto: Mathias Otto)
Gesicht des Tages: Sydne-Kim Wilkens (Foto: Mathias Otto)
Die OZ stellt in der Rubrik „Gesicht des Tages“ Menschen aus der Region und von der Insel Rügen vor. Heute: Sydne-Kim Wilkens, die im Offshore-Bereich arbeitet. Was die Sylterin an ihrer neuen Heimat besonders schätzt, lesen Sie hier.
Sydne-Kim Wilkens hat die Inseln gewechselt. Sie stammt von Sylt und lebt seit einigen Jahren auf Rügen. „Ich wollte ein neues Leben anfangen“, sagt die 37-Jährige. Sie arbeitet im Offshore-Bereich und ist für ihre Firma international unterwegs. „Erneuerbare Energien sind ein interessantes Themenfeld, deshalb macht es mir Spaß, in diesem Bereich zu arbeiten“, sagt sie.
Den Wechsel nach Rügen hat sie bisher nicht bereut. Sie ist vor Kurzem Mutter geworden und genießt die Zeit zusammen mit ihrem Freund und Nachwuchs. „Wir haben uns bewusst für Bergen entschieden. Hier finden wir alles, was wir brauchen. Es hat auch einen dörflichen Charakter – also im Vergleich beispielsweise zu Binz mit der überfüllten Promenade“, sagt sie.
Zum Entspannen nutzt sie das Erholungsgebiet Nonnensee und ist auch mal am Strand bei Glowe anzutreffen. „Aber nur in der Nebensaison, dann ist es dort entspannter als in der Hauptsaison“, sagt Sydne-Kim Wilkens.
Von Mathias Otto
Leserfoto des Tages

(Foto: Sabine Glaser)
(Foto: Sabine Glaser)
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