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OZ Chef-Letter - Geld oder Gesundheit

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OZ Chef-Letter
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
2G ist derzeit in der Bedeutung „geimpft“ oder „genesen“ in aller Munde. Im Falle der Universitätsmedizin Rostock (UMR) könnte „2G“ aber noch etwas anderes heißen, wie heute wieder deutlich wurde: nämlich „Geld“ und „Gesundheit“.
Der Brandbrief, den 41 führende Mediziner der UMR an Ministerpräsidentin Schwesig, Gesundheitsminister Glawe und Bildungsministerin Martin schrieben, und in dem sie die Versorgungssicherheit der Region Rostock in Frage stellten, hat eine enorme Sprengkraft. Kritisiert wird in dem Schreiben vor allem der harte Sparkurs, den „Patienten-ferne“ Entscheider der Klinik auferlegt hätten, sowie das Fehlen „einer nachhaltigen medizinischen und investiven Strategie“.
Die Ärzte haben einen strategisch klugen Zeitpunkt gewählt, den Druck, den sie seit Jahren spüren, an die Landesregierung zurückzugeben. Auch der Hinweis darauf, dass vor allem die Kinderklinik nicht mehr vernünftig arbeiten könne, ist geschickt. Denn wenige Wochen vor der Landtags- und Bundestagswahl will sich sicher kein ambitionierter Politiker nachsagen lassen, er gefährde die medizinische Versorgung unserer Jüngsten. Und so gab es heute bereits schnelle medizinische Hilfe aus Schwerin, wie Sie im Beitrag unseres Reporterchefs Andreas Meyer nachlesen können.
Ihnen wünsche ich, dass Sie gesund bleiben und gar nicht erst in ein Krankenhaus müssen – auch wenn die Kliniken dann weniger verdienen.
Herzliche Grüße,
Leitender Redakteur

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Gesicht des Tages

Gesicht des Tages: Günter Behl (Foto: Gert Nitzsche)
Gesicht des Tages: Günter Behl (Foto: Gert Nitzsche)
Auf vielen Fußballplätzen der Region kann man den Zinnowitzer Günter Behl noch treffen. Er spielte in mehreren Jugend-Altersklassen in Wolgast beim damaligen Verein Motor. Während seiner Armeezeit erlitt er eine Beinverletzung. Mit dem Fußballspielen war es danach vorbei. Beruflich führte sein Weg von der Wolgaster Peene-Werft in seinen erlernten Beruf als Maurer bei der LPG in Hohendorf. Gern denkt er an seine Trainerzeit zurück, wo er neben seinem Sohn Frank auch den späteren Bundesligaspieler Axel Kruse in Wolgast formte. Günter Behl ist eng mit dem Wolgaster Fußball verbunden. Bis 2004 agierte er als Mannschaftsbetreuer bei Rot-Weiß Wolgast. Er freut sich, dass in den Stadien endlich wieder Fans zugelassen sind. Neben dem Wolgaster Team schlägt sein Fußballherz besonders für Borussia Dortmund. Mit seiner viel zu früh verstorbenen Ehefrau Hanni hat er vier Kinder und sieben Enkel, mit denen er in guter Verbindung steht.
Von Gert Nitzsche
Leserfoto des Tages

Maritimer Lichtblick (Foto: Jana Hobe)
Maritimer Lichtblick (Foto: Jana Hobe)
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