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OZ Chef-Letter - Greenpeace-Aktivist und Fischer im Streitgespräch

Guten Abend liebe Leserinnen und Leser, ich bin ein bekennender Fischliebhaber. Nach unserem Livestre
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OZ Chef-Letter
Guten Abend liebe Leserinnen und Leser,
ich bin ein bekennender Fischliebhaber. Nach unserem Livestream, den Sie sich hier noch einmal anschauen können, werde ich Fisch mit anderen Augen essen. Zum ersten Mal tauschten fast eine Stunde lang ein Fischer und ein engagierter Umweltschützer ihre Argumente aus. Die Debatte zwischen dem jungen Fischer Alexander Steffen und Greenpeace-Aktivist Thilo Maack verlief hart in der Sache aber fair.
Mit einer medienwirksamen Aktion versenkt die Umweltorganisation Greenpeace im Juli Felsbrocken vor Rügen, um die Schleppnetzfischerei auszubremsen. Die schon durch die Fangquotenpolitik der Europäischen Union und fischfressenden Robben und Kormoranen gebeutelten Fischer sind auf der Zinne. Sie fühlen sich allein gelassen. Von der Politik, von den Umweltschützern. Die Lage ist verfahren.
Im Kern sind die Ansichten der Kontrahenten gar nicht so weit auseinander. Unstrittig ist, dass ein Leerfischen der Meere, massenweise Billigfisch in den Kühltruhen der Discounter und das Verarbeiten von Fisch zu Fischmehl, um damit Lachs in Aquakulturen zu füttern, irgendwann zum Kollaps führen wird. Die Fischer sind mit ihrem Gewerbe schließlich von einer intakten Natur abhängig.
Fisch muss wieder zu einer Delikatesse werden, die teurer ist und die bewusst und sparsam gegessen wird. Das würde die Population schützen und gäbe den Fischern die Basis, davon leben zu können. Wir Verbraucher und der Gesetzgeber haben es in der Hand. Aber es geht nicht ohne die Fischer – sie gehören mit ins Boot, damit dieses traditionelle Handwerk überleben kann und wir regionalen Fisch genießen können.
Für uns als OSTSEE-ZEITUNG ist die Fischerei Teil unserer DNA - der intakte Naturraum Ostsee natürlich auch.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen schönen Abend
Chefredakteur

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Wir sind die OZ

Die OZ-Sportredaktion (Foto: OZ)
Die OZ-Sportredaktion (Foto: OZ)
Breit aufgestellt, routiniert und auf Erfolg ausgerichtet - so lässt sich das Team der OZ-Sportredaktion beschreiben. Mit Ressortleiter Christian Lüsch, Stefan Ehlers, Kai Rehberg und Sönke Fröbe sind vier erfahrene Journalisten am Werk, die Sportler und Vereine in MV seit vielen Jahren auf dem Radar haben und aus dem Effeff kennen.
In den Landesteilen Mecklenburg und Vorpommern sind mit Johannes Weber, Alexander Kruggel, Horst Schreiber, Niklas Kunkel und Ben Brümmer - allesamt unter 30 - junge und ambitionierte Sportreporter am Start.
“Wir sind eine sehr gut harmonierende Mannschaft, in der jeder weiß, worauf es ankommt: Einsatz, Ideen, Offenheit für Neues. Dass es auch mal Reibung gibt, wenn verschiedene Generationen miteinander arbeiten, gehört dazu. Und es bringt uns weiter”, beschreibt Lüsch sein Team.
Die OZ-Sportredakteure, die das Onlineportal “Sportbuzzer” und Tageszeitung mit Reportagen, Porträts und Meldungen über den Spitzen- und Breitensport in Mecklenburg-Vorpommern “füttern”, wollen aktuell, schnell, hintergründig und vor allem dicht dran und verlässlich sein. “Wir wollen keine Fußball- oder Handballspiele und sonstige Sportevents nacherzählen, sondern Geschichten über die Sportler und ihre Erfolge - oder Niederlagen - erzählen. Wenn wir bei unseren Lesern damit Emotionen auslösen, können wir zufrieden sein.”
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Leser fragen - OZ antwortet

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Leserfoto des Tages

Nebel im Warnowtal (Foto: Christian Alexander Schulz)
Nebel im Warnowtal (Foto: Christian Alexander Schulz)
Christian Alexander Schulz sendete uns dieses Bild von heute Morgen, er schrieb dazu: “Rechtzeitig zum Herbst kommt Nebel auf und das war heute von Alt Bartelsdorf der Stadtblick auf Rostock. Hier entstand Nebel über den Riekdaler-Wiesen.”
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