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OZ Chef-Letter - Gute Nachrichten für den Werftstandort MV

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
das sind doch endlich mal erfreuliche Aussichten für den zuletzt durch die Corona-Krise gebeutelten Werftstandort MV: Die Meyer-Werft will Luxus-Yachten für Superreiche bauen – und die Chancen stehen gut, dass die lukrativen Aufträge nach Rostock gehen. Alle Hintergründe zu den Plänen und was für die Hansestadt spricht, hat mein Kollege Andreas Meyer für Sie aufgeschrieben.
Luxus-Yachten sind sicher nicht das, was die Anhänger von Fridays-for-Future (FFF) als Verkehrsmittel der Zukunft bezeichnen würden – selbst wenn sie in Rostock so grün wie möglich gebaut werden könnten. Etwa 3000 Teilnehmer der FFF-Bewegung haben gestern auch in MV ihren Forderungen nach mehr Klimaschutz Ausdruck verliehen. Wie die Demonstrationen in Rostock, Wismar, Greifswald, Stralsund und auf der Insel Rügen verliefen, können Sie in unserem Liveticker nachlesen.
Klimaschutz dürfte auch ein wichtiges Thema für die Wahlentscheidung vieler Menschen am Sonntag bei den Bundes- und Landtagswahlen in MV sein. Nicht mal mehr 48 Stunden, dann wissen wir, wer diese richtungweisende Wahl gewonnen hat. Im Vorfeld geben wir Ihnen nochmal einen großen Überblick über Wahlkreise und Direktkandidaten.
Am Sonntagabend ab 18 Uhr werden wir dann auf www.ostsee-zeitung.de live über die Ergebnisse für Land und Bund berichten.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend und am Wochenende eine gute Wahl
Herzlichst
Ihr Alexander Loew
Leitender Redakteur

Die wichtigsten Nachrichten aus MV

Meyer will Mega-Yachten bauen: Warum die Neptun Werft in Rostock beste Chancen auf die lukrativen Aufträge hat
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Das Beste aus den Regionen

Rostocker Uni-Klinik: Vorstandschef Schmidt klagt auf Wiedereinstellung
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Gesicht des Tages

Erwin Bröderbauer: Ein Vineter der ersten Stunde
In unserer Rubrik „Gesicht des Tages“ stellen wir Menschen aus der Region vor. Erwin Bröderbauer kam von Salzburg nach Anklam, um Theater zu spielen. Er blieb und ist bis heute den Kulturfreunden von vielen Aufführungen bekannt.
(Foto: Martina Krüger)
(Foto: Martina Krüger)
Mit Sonny, dem Sonntagskind, begann 1997 Erwin Bröderbauers Karriere auf der Vineta-Bühne. Es folgten unter anderem Gott Jovis, Etzel, Ephrim und viele andere Figuren – 20 Jahre ist er auf diesen Brettern zuhause. Als schlitzohrige Typen kann man die Mehrzahl seiner Figuren beschreiben – immer haben sie noch ein Ass im Ärmel, mit dem niemand rechnet. 1995 kam er aus Salzburg, wo er sein Theaterdebüt in „Jedermann“ hatte nach Anklam und blieb.
Zunächst als Zwerg in Schneeweißchen und Rosenrot engagiert, erweiterte er sein Repertoire gewaltig: Totengräber in “Hamlet”, Schreiber Licht in “Der zerbrochene Krug”, Paris in “Die schöne Helena”, um nur einige zu nennen. Zwischendurch war der Zinnowitzer mit der Deutschen Staatsoper in Japan und mit der Berliner Schaubühne in Avignon. Von ihm geht die Mär, dass er nie einen Texthänger hat und wenn, dann lässt er es so erscheinen, dass nicht er, sondern seine Spielpartner nicht ganz auf der Höhe des Textes sind. Ein Zeichen dafür, dass er eben immer ein Ass im Ärmel hat.
Von Martina Krüger
Leserfoto des Tages

(Foto: Andrea Schwingel)
(Foto: Andrea Schwingel)
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