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OZ Chef-Letter - Hafenausbau in Rostock

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Guten Abend liebe Leserinnen und Leser,
als ich heute Morgen den Artikel meines Kollegen Andreas Meyer las, musste ich schlucken: Für den Hafenausbau in Rostock soll in großem Umfang die Natur weichen, sogar ein Moor einbetoniert werden. Natürlich, der Hafen würde eine große Menge an neuen Arbeitsplätzen bringen – von insgesamt 10.000 ist die Rede – aber die Eingriffe in die Natur in einer Zeit, in der Themen wie Umweltschutz und Klimawandel zu Recht in aller Munde sind, sind extrem.
Noch ist nichts entschieden, jeder Schritt wird für sich genommen geprüft, aber ich muss sagen: Ich bin unentschlossen. Selbstverständlich verstehe ich die Bedeutung für den Arbeitsmarkt und den Wirtschaftsstandort Rostock, aber mir blutet das Herz, wenn ich an die unwiderrufliche Zerstörung der Natur denke. Auf der einen Seite ist es für nachfolgende Generationen wichtig, in ihrer Heimat Arbeitsplätze zu schaffen und ihre Region wirtschaftlich zu stärken, auf der anderen Seite muss der Schutz dieser Heimat an oberster Stelle stehen. Ein Dilemma, wie ich finde.
Wie stehen Sie dazu, liebe OZ-Leserinnen und Leser? Sticht Wirtschaft Natur oder Umweltschutz Arbeitsplätze?
Ich freue mich auf Ihre Meinung unter online@ostsee-zeitung.de.
Herzlichst,

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Gesicht des Tages

Gesicht des Tages: Thorsten Wolfram (Foto: Kerstin Schröder)
Gesicht des Tages: Thorsten Wolfram (Foto: Kerstin Schröder)
Thorsten Wolfram will das Golfspielen in Nordwestmecklenburg wieder beliebt machen – auf dem aufwendig sanierten Golfplatz in Hohen Wieschendorf. Dort arbeitet er als Projektmanager. Der Leipziger hat bereits drei Golfplätze hergerichtet, Hohen Wieschendorf ist seine Nummer vier gewesen. „Wahre Freude ist eine ernste Sache“, betont er. Der Spruch begleitet das Gewandhausorchester in seiner Heimatstadt seit 1781 und auch ihn seit vielen Jahren. Seit August bietet er an der Wismarbucht mit seinem Team Kurse an – und das sehr erfolgreich: Viele Urlauber aus dem neu eröffneten Ferienresort „Bades Huk“ haben in den vergangenen Monaten die Schläger geschwungen, aber auch Einheimische. Was Thorsten Wolfram besonders freut, Kinder und Jugendliche haben Gefallen an dem Sport gefunden. Was ihm am Platz in Hohen Wieschendorf besonders gefällt, ist der Blick auf die Ostsee. „Das gibt es in Deutschland nicht so oft“, betont er.
von Kerstin Schröder
Leserfoto des Tages

Leserfoto des Tages: Blick auf den Bodden bei Zingst (Foto: Klaus Haase)
Leserfoto des Tages: Blick auf den Bodden bei Zingst (Foto: Klaus Haase)
Sonnenaufgang am Bodden in Zingst!
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