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OZ Chef-Letter - Interview mit CDU-Verlierer Sack

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Liebe Leserinnen und Leser,
wie geht man als Spitzenpolitiker mit schweren Niederlagen um? Armin Laschet hat sich im Bund für die Flucht nach vorne entschieden, sein CDU-Kollege Michael Sack in MV für den Rückzug. Im Interview mit meiner Kollegin Juliane Schultz bezeichnet er sein Abschneiden als “Katastrophe”. Von einem Weiter-So in einer Koalition mit der SPD hält er nicht viel, das wird deutlich. Ob seine Parteikollegen das auch so sehen? Ich bezweifle das - am Ende ist der Wunsch nach Posten und Ämtern größer als der nach Erneuerung.
Sack geht nun zurück ins Landratsamt in Vorpommern-Greifswald. Ein Amt, das er eigentlich nicht mehr so richtig haben wollte und das er nun wieder glaubwürdig ausfüllen muss. Im Interview erklärt er, warum er die Vorwürfe, seine Rückkehr sei ein Wortbruch, für “politischen Klamauk” hält.
Falls die CDU in MV tatsächlich nicht in eine neuerliche Große Koalition gehen sollte, stellt sich die Frage: Was kommt dann? Mein Kollege Axel Büssem hat sich intensiv mit der Option einer Ampel-Koalition in MV auseinandergesetzt. Er erklärt, wie die Chancen dafür stehen, wie die Ministerien zugeschnitten werden könnten und welches Spitzenpersonal sie dann anführen könnte.
Auch im Bund ist die Frage nach Ampel oder Jamaika das derzeit spannendste Thema. Befeuert wird die Diskussion von einem Selfie, das FDP-Generalsekretär Volker Wissing, Parteichef Christian Lindner und das grüne Spitzenduo Annalena Baerbock und Robert Habeck am Mittwoch gepostet haben. RND-Kollege Imre Grimm hat das Bild auf versteckte Hinweise untersucht.
Ich wünsche Ihnen eine unterhaltsame Lektüre.
Ihr Alexander Müller
stellvertretender Chefredakteur

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„Herr von der Tankstelle“: Berliner Musiker musiziert in Stralsunder Fußgängerzone
Reinhard Neumann und seine beiden Mitstreiter aus Berlin sind schick gekleidet und echte Hingucker in der Stralsunder Fußgängerzone. So sorgen sie schon mal optisch für Aufmerksamkeit. Hinzu kommt dann noch der Sound der 20er.
(Foto: Christopher Gottschalk)
(Foto: Christopher Gottschalk)
Stralsund. Wer Reinhard Neumann beruflich auf der Straße sieht, könnte denken, dass er aus der Zeit gefallen ist. Schwarzer Anzug, schwarzer Zylinder und Liederklassiker aus Filmen aus den 1920er und 30er Jahren auf den Lippen. Neumann tritt im Trio „Die Herr’n von der Tankstelle“ in Fußgängerzonen auf.
Er und seine zwei Mitstreiter geben Ohrwürmer zum Besten. „Das Interesse am Singen kam schon in meiner Kindheit auf“, sagt der 53-Jährige aus Berlin. Er arbeitet auch als „lebende Puppe“ und Animateur. Wenn es zeitlich passt, tritt er mit dem Sängertrio auch in Stralsund und den Kaiserbädern auf Usedom auf. Zudem besucht er gerne Museen und schaut sich Sehenswürdigkeiten an. Architektonisch schöne Ziele gebe es dafür an der Ostseeküste genügend.
Von Christopher Gottschalk
Leserfoto des Tages

Blütenparadies in Grevesmühlen (Foto: Helmut Kuzina)
Blütenparadies in Grevesmühlen (Foto: Helmut Kuzina)
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