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OZ Chef-Letter - Müssen wir auch schon den Oster-Urlaub abhaken?

Liebe Leserinnen, liebe Leser, wer kann, genießt gerade die Winterferien. Doch eine Äußerung von Sach
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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
wer kann, genießt gerade die Winterferien. Doch eine Äußerung von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer rückt jetzt bereits den Oster-Urlaub in den Fokus. Der CDU-Politiker hatte am Wochenende angeregt, wegen der Corona-Krise auch zu Ostern - also Anfang April - noch keinen Reiseverkehr zuzulassen.
Gerade im Urlaubsland MV sorgt dieser Vorstoß für Aufregung und Kritik, ist Ostern doch der traditionelle Saisonauftakt für die Tourismusbranche und die erste lukrative Zeit im Jahr. Nach Monaten des Lockdowns hoffen viele Hotel- und Ferienwohnungsbesitzer wenigstens dann nach Monaten der Schließungen wieder auf wichtige Einnahmen.
Was meinen Sie, liebe Leser: Ist es vernünftig, sich im Sinne einer klaren Planung und um Corona weiter zurückzudrängen, bereits jetzt vom Oster-Tourismus zu verabschieden oder sollten die Politiker erst kurzfristig entscheiden und alles versuchen, um den Osterreiseverkehr zu retten? Oder sollte man differenzieren: Einzelne Ferienwohnungen öffnen, aber große Anlagen nicht?
Mich interessiert Ihre Sicht. Schreiben Sie mir an: newsletter@ostsee-zeitung.de
Einen guten Wochenstart!
Herzlichst
Ihr Alexander Loew
Geschäftsführender Redakteur

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Gesicht des Tages

Antje Bauschke Quelle: Robert Niemeyer
Antje Bauschke Quelle: Robert Niemeyer
Seit mehr als zwei Monaten habe sie nun bereites Ferien, sagt Antje Bauschke. „Schnee und Sonne sind dabei, was kann es Schöneres geben?“, fragt die „Noch-Einzelhändlerin“ aus Ribnitz-Damgarten. Bauschke ist Inhaberin des Schreibwaren- und Bastelgeschäfts „Bauschke kreativ“ im Ribnitzer Zentrum.
Der Corona-Lockdown führt sie, wie viele andere Einzelhändler, offenbar allmählich an die Grenzen. „Man fühlt sich wie in Schulzeiten. Viel Zeit und keine Kohle.“ Der Unterschied: Das Taschengeld habe man früher nicht über den Steuerberater beantragen müssen und die Eltern hätten das Geld auch nicht erst nach drei Monaten gezahlt.
„Da bin ich erstmal weg“
„Eigentlich hatte ich auch das Thema Berufswahl schon vor längerer Zeit abgehakt“, sagt die Unternehmerin. Doch wie bereits viele andere müsse sie möglicherweise auch noch einmal umschwenken, wenn es den stationären Einzelhandel nicht mehr gibt. Ihr aktueller Berufswunsch: „Raumschiff-Fahrer. Da bin ich erstmal weg.“
Von Robert Niemeyer
Leserfoto des Tages

Winter ade? (Foto: Corinna Schaak)
Winter ade? (Foto: Corinna Schaak)
Es ist vielleicht nicht das schönste Bild, aber es erzählt uns etwas. Im Vordergrund des Bildes sammeln sich die Amseln und Wacholderdrosseln zum Frühstücksschmauss auf einem mit roten Beeren bestücktem Baum. Es sieht aus, als wollen sie den Frühling rufen. Im Hintergrund sieht man die Räumfahrzeuge, welche den Schnee von der Promenade in Juliusruh abfahren. Heißt es jetzt Winter ade?
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