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OZ Chef-Letter - Strand-Gang statt Laufband

Liebe Leserinnen, liebe Leser, er dreht jetzt fast jeden Abend seine Runden. Schließlich möchte er et
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OZ Chef-Letter
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
er dreht jetzt fast jeden Abend seine Runden. Schließlich möchte er etwas tun für seine Fitness, erzählte mir vor zwei Tagen ein befreundeter Chirurg des Stralsunder Helios-Hanseklinikums.
Eigentlich sei er ja Mitglied im Fitnessstudio des Hansedoms und würde sonst oft nach der Arbeit dorthin fahren. Doch jetzt geht er statt aufs Laufband zum Spaziergang an den Strand im Stralsunder Ortsteil Devin. Es geht nicht anders. Denn die Fitness-Studios sind wegen des Corona-Lockdowns dicht – und deren Betreiber auf der Zinne. Mehrere haben Eilanträge beim Oberverwaltungsgericht Greifswald eingereicht. Sie wollen es nicht hinnehmen, dass bis Ende des Monats niemand mehr in ihren Räumen trainieren darf.
Welche Argumente die Chefs der Fitness-Studios haben und welche Firmen-Ketten hinter den Klagen stecken, hat unser sportbegeisterter Mitarbeiter Alexander Kruggel recherchiert und für Sie aufgeschrieben. Ich bin jedenfalls sehr gespannt darauf, wie die Richter entscheiden werden. Kippen Sie den Lockdown für die Fitness-Studios, hätten gewiss auch andere von den Zwangs-Schließungen betroffene Unternehmen und Einrichtungen gute Chancen auf rasche Wiederöffnung: Kosmetikstudios, Kinos, Theater, Museen…
Ich persönlich finde ja, dass all jene öffnen dürfen sollten, die ein gutes und seit Monaten bewährtes Hygienekonzept haben. Finden Sie das auch? Schreiben Sie uns wie immer gern unter newsletter@ostsee-zeitung.de.
Herzlich,
Thomas Pult
Stellvertretender Chefredakteur

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Kleine Segelboote (Foto: Monika Dietrich)
Die größeren Segelboote werden jetzt zum Überwintern aus dem Wasser geholt. Damit ist mehr Platz für die Modellbauboote. Ich habe sie vom Gehlsdorfer Ufer aus fotografiert, so unsere Leserin Monika Dietrich.
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