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OZ Chef-Letter - Teures Parken vor der Haustür

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Guten Abend liebe Leserinnen und Leser,
in vielen Städten ist der Parkraum begrenzt - sollten Anwohner also deutlich mehr zahlen, um in der Nähe ihrer Wohnung ihr Auto parken zu können? Der Deutsche Umwelthilfe meint ja und fordert eine saftige Erhöhung der Gebühren fürs Anwohnerparken.
Die Umwelthilfe verlangt von den Bundesländern und Städten, dass die Gebühren bundesweit auf mindestens 360 Euro pro Jahr steigen. Diese müssten so hoch sein, dass Städter, die nicht auf ihr Auto angewiesen sind, ihren Pkw-Besitz hinterfragten und den öffentlichen Nahverkehr nutzten.
In Zeiten, wo irgendwie alles teurer wird, kommt der Vorstoß der Umwelthilfe verständlicherweise nicht gut an. Strom, Gas, Sprit, Lebensmittel - Verbraucher müssen nahezu täglich mit neuen Preissteigerungen rechnen. Dabei ist die Gebührenerhöhung für das Anwohnerparken ein alter Hut. Bereits Mitte 2020 hatten Bundestag und Bundesrat eine bis dahin geltende bundesweite Obergrenze bei Anwohnerparkausweisen von 30,70 Euro pro Jahr gekippt.
Städte wie Freiburg und Tübingen nutzen diesen gesetzlichen Spielraum bereits. Bleibt abzuwarten, wann Städte wie Rostock oder Stralsund diese neue Einnahmequelle für sich entdecken. Das Geld könnte dann gut in Umweltprojekte fließen.
Einen schönen Abend wünscht
Simone Hamann

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Gesicht des Tages

Gesicht des Tages: Marc Hunold (Foto: Von Hannes Ewert)
Gesicht des Tages: Marc Hunold (Foto: Von Hannes Ewert)
In der Rubrik „Gesicht des Tages“ stellen wir Menschen vor, die in der Region arbeiten, leben oder auch Urlaub machen. Heute: Marc Hunold aus Wolgast. Er hatte am Sonntag einen besonders schönen Ausflug nach Zinnowitz.
Die ganze Familie hatte der Wolgaster Marc Hunold am Sonntag mit nach Zinnowitz auf der Insel Usedom genommen. Ihr Ziel: Die Wellness-Schatzsuche am Strand des Ostseebades. Er selbst war nicht erfolgreich, aber seine Kinder Luisa (13), Lilli (5) und Julius (4) fanden jede Menge Schätze. „Sie haben eine Massage, eine Thermoskanne und einen Minigolf-Gutschein für die ganze Familie gewonnen“, sagt Marc Hunold.
Der Familienvater arbeitet an der Vorpommerschen Landesbühne in Zinnowitz und beschäftigt sich unter anderem mit dem Bau des neuen Märchen- und Sagenzentrums. Dort wird am Dienstag mithilfe eines Krans der letzte Oberbau aufgesetzt. Dann müssen noch die restlichen Arbeiten auf dem Gelände vollzogen werden. Dazu gehört unter anderem das Pflastern. Spätestens zur Premiere der Vineta-Festspiele Mitte Juni soll alles fertig werden.
Leserfoto des Tages

(Foto: Ingo Krummheuer)
(Foto: Ingo Krummheuer)
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