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OZ Chef-Letter - Über die „Radikalinskis“

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Guten Abend, liebe Leserinnen und Leser,
nicht mit den „Radikalinskis“ gemein machen: Das ist die Kernbotschaft, die Landesinnenminister Christian Pegel heute im Gespräch mit unserer Reporterin Michaela Krohn aussandte. Beide sprachen im Format „OZ live“ über die Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen, die seit Wochen Tausende Menschen auf die Straße treiben und bei allen Beteiligten – und vielen Unbeteiligten – große Emotionen auslösen.
Nun sind Emotionen essentiell für den Menschen – aber ein schlechter Gefährte, wenn es darum geht, eine Pandemie zu beenden. Diejenigen, die entscheiden, müssen stets sachlich und kühl abwägen, was das kleinere Übel ist: viele Tote und die Überlastung des Gesundheitssystems in Kauf nehmen – oder harte Einschränkungen verordnen. Es ist die Wahl zwischen Pest und Cholera – und so etwas macht sich gewiss niemand leicht. Dass es in solchen Extremlagen auch zu Fehleinschätzungen und Fehlentscheidungen kommt, ist fast zwangsläufig.
Wir alle sollten uns aber immer vor Augen halten, dass Corona der eigentliche Stachel in unser aller Leben ist – und nicht derjenige, der eine andere Meinung hat. Deshalb wäre es klug, wenn wir alle mehr Verständnis zeigen würden für den jeweils anderen – und wenn wir eben nicht als oder mit „Radikalinskis“ auftreten.
Letztlich müssen wir einfach geduldig sein: Das Frühjahr kommt. Spätestens dann wird sich Corona wohl zurückziehen und seinen Schrecken verlieren – hoffentlich für immer.
Ihnen einen schönen Abend und viel Spaß bei der Lektüre unserer Themen.
Thomas Pult
Leitender Redakteur

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Gesicht des Tages: Heike Jarchow (Foto: Cornelia Meerkatz)
Gesicht des Tages: Heike Jarchow (Foto: Cornelia Meerkatz)
In unserer Rubrik „Gesicht des Tages“ stellen wir Menschen der Region vor. Diese Frau unterrichtet seit 33 Jahren an der Wolgaster Heberleinschule. Und der Beruf macht ihr noch immer viel Spaß.
Ganzen Generationen von Wolgaster Schülern, darunter auch dem heutigen Bürgermeister, hat Heike Jarchow Englisch (mehr oder weniger erfolgreich) beigebracht. Die 58-Jährige unterrichtet an der Heberleinschule von Klasse 5 bis Klasse 10 – und liebt ihren Beruf, den sie seit 1988 ausübt, sehr.
Wenn sie sich nicht mit Unterrichtsvorbereitungen beschäftigt, ist da ihre Katze Lotti, die Aufmerksamkeit möchte. Und ihre beiden Enkelkinder, fünf und zehn Jahre alt. Beide lieben deftige Hausmannskost, deshalb muss Oma für sie – so oft es geht – Kassler mit Sauerkraut kochen. Heike Jarchow ist zudem gern in ihrem Garten am Haus zugange, unternimmt mit Ehemann Michael Spaziergänge und sorgt sich um die Mutter auf Usedom.
In wenigen Tagen, in den Winterferien, gönnen sich die Jarchows eine Auszeit: Dann geht es für zehn Tage auf die Kanaren nach Teneriffa. Die Wolgasterin liebt Wasser und schwimmt gerne – deshalb ist sie am liebsten in der Sonne am Strand.
Von Cornelia Meerkatz
Leserfoto des Tages

Sonnenaufgang (Foto: Marga Zimmermann)
Sonnenaufgang (Foto: Marga Zimmermann)
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