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OZ Chef-Letter - Urangst ums Kind

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
es ist eine unserer Urängste: Plötzlich verschwindet ein Kind, keiner weiß, wo es steckt. Was bauen sich da für Fragen auf? Wurde es Opfer eines Verbrechens? Ist es „nur“ ausgerissen? Wenn ja, wohin? Können Polizei, Nachbarn, Freunde helfen?
In einem Fall aus der Nähe von Güstrow ging alles gut. Die zehnjährige Christine (Name von der Redaktion geändert) kehrte nach einer Kreuz- und Querfahrt mit dem Zug durch Norddeutschland wohlbehalten zurück in ihren Heimatort. Aber warum lief sie fort? Unser Reporter Axel Büssem hat sich vor Ort umgehört – und stieß auf eine überraschende Aussage von Christines Opa.
Die Angst ums Kind schwingt auch angesichts der Entwicklungen um das fast schon besiegt geglaubte Coronavirus mit. Die heutigen Zahlen verheißen nichts Gutes für den Herbst: Wieder haben sich mehr als 100 Menschen in MV mit dem tückischen Virus infiziert, es gab einen Todesfall.
Die Infektionen treffen vor allem die Ungeimpften, zu denen unsere Kinder gehören. Für unter Zwölfjährige gibt es derzeit nicht einmal einen empfohlenen Impfstoff. Für alle anderen ist es längst kein Problem mehr, sich immunisieren zu lassen.
Morgen zum Beispiel bieten viele Orte im Land Impftage an, meine Tochter bekommt ihren zweiten Piks bei ihrem Kinderarzt. Ich werde dann etwas weniger Angst um sie haben – und wünsche auch Ihnen von Herzen, dass Sie keine Ängste um ihre Liebsten ausstehen müssen.
Herzlich,
Leitender Redakteur

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Gesicht des Tages

Engagierter Pflegefachmann geht in seinem neuen Beruf auf
Nico Wieck hat gerade seine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und allen Grund zur Freude. Der Wunsch, sich für ältere Menschen zu engagieren, ist schon lange in dem 23-Jährigen gereift.
(Foto: Walter Scholz)
(Foto: Walter Scholz)
Grimmen. Der junge Mann strahlt über das ganze Gesicht, denn Nico Wieck hat gerade seine dreijährige Lehre abgeschlossen und ist nun Pflegefachkraft im Grimmener Seniorendomizil „Kursana“. In Stralsund geboren besuchte er in der Hansestadt die Adolph-Diesterweg-Realschule. Seit 2018 wohnt Nico nun schon in Grimmen.
„Ich wollte schon immer etwas mit Menschen zu tun haben und gerade den älteren Senioren etwas zurückgeben, die ja immer für uns da waren. Und weil in diesem Bereich unserer Gesellschaft junge Menschen fehlen, ist der Berufswunsch schon sehr früh bei mir gereift“, erzählt der 23-Jährige.
Der Grimmener schreite mit viel Engagement zu Tat, betonen seine Kolleginnen und Kollegen. In der Freizeit trifft sich Nico Wieck gerne mit Freunden, hört viel Musik oder ist mit dem Fahrrad unterwegs und fotografiert mit Vorliebe in der Natur.
Von Walter Scholz
Leserfoto des Tages

Erste Fahrt (Foto: Jana Hobe)
Erste Fahrt (Foto: Jana Hobe)
Am frühen Morgen fährt der Molli noch mit Licht, wie hier in Kühlungsborn Ost.
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