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OZ Chef-Letter - Vertrauen Sie Putins Impfstoff?

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
diese Nachricht könnte ein Durchbruch in der Impfkampagne Mecklenburg-Vorpommerns sein: Unser Land ordert eine Million Dosen des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V. Ab Mai soll das Vakzin kommen – und bei der vereinbarten Menge könnte es das Impftempo im Nordosten (wir haben 1,6 Millionen Einwohner) enorm beschleunigen.
Es gibt Vorbehalte gegen das von Präsident Putins staatlicher Behörde entwickelte Präparat. Keine unabhängigen Tests, gesteuerte und intransparente Untersuchungen, lauten die Vorwürfe. Andererseits: In Deutschland kann Sputnik V ohnehin nur verimpft werden, wenn ihn die EU freigibt. Und das Vakzin wird bereits in 58 Staaten verabreicht, bekam auch gute Bewertungen von britischen Forschern.
Im Osten ist das Vertrauen gegenüber russischen Wirkstoffen (auch aus manch´ guter Erfahrung) ohnehin höher, während in anderen Teilen Deutschlands offenbar noch viel Skepsis gegenüber Sputnik V herrscht. Aber wie ist Ihre Meinung, liebe Leser: Würden Sie sich den russischen Impfstoff spritzen lassen? Schreiben Sie mir Ihre Sicht: newsletter@ostsee-zeitung.de .
Einen schönen Abend!
Herzlichst,
Ihr Alexander Loew
Leitender Redakteur

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Gesicht des Tages

Reinhard (Maxe) Riedel (Foto: Annett Meinke)
Reinhard (Maxe) Riedel (Foto: Annett Meinke)
„Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei“, heißt es in einem – je nach Geschmack – lustigen oder etwas albernen Schunkel-Lied, in dem gekonnt wurstig über Abschiedsschmerz gereimt wird. Ganz so leicht nimmt Reinhard Riedel seinen Abschied vom Campingplatz in Niendorf am Nordwestmecklenburger Ostseestrand dann doch nicht.
Riedel, den dort fast alle nur als „Maxe“ kennen, hat seit mehr als zwei Jahrzehnten gleich neben der Rezeption seinen Tante-Emma-Laden betrieben. In dem gab es fast alles, was das Camper-Herz begehrt – von frischen Brötchen über abgepackte Wurst, Käse, Spirituosen, Zeitungen, Sonnenhüten, Sonnencreme und vieles mehr. „29 Jahre war ich hier. Eine lange Zeit.“, sagt Maxe.
Doch nun hat er den Laden ausgeräumt. „Irgendwann muss auch mal Schluss sein. Bin schließlich schon weit über das Renteneintrittsalter hinaus.“
Die nächste Camping-Saison an der Wohlenberger Wiek wird also ohne ihn stattfinden. Doch so ganz ohne den Platz und die alten Freunde in Niendorf zu besuchen, wird er es nicht aushalten. Muss er auch nicht. Er wohnt ja gleich nebenan, in Hoikendorf.
Von Annett Meinke
Leserfoto des Tages

Warnemünde Leuchtturm (Foto: Conny Büttner)
Warnemünde Leuchtturm (Foto: Conny Büttner)
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